MWG, MDwohnen, Wohnungen, wohnen, Mietangebote, Wohneigentumsverwaltung, Eigentumswohnungen, Studentenwohnungen, Wohnungssuche, Magdeburg

"Genossenschaft"
Was heißt es eigentlich, in einer MWG-Wohnung zu wohnen und Mitglied der Genossenschaft zu sein?
(Teil 2 von 3)

Für die erfolgreiche Führung einer großen Wohnungsgenossenschaft kommt man ohne Fachleute und Manager, aber auch ohne Verwaltung, Hierarchie und Bürokratie nicht aus. Dennoch steht im Vordergrund jeglicher Tätigkeit der Genossenschaft das Ziel, die Probleme der Mitglieder ernst zu nehmen, freundlich und kompetent SERVICE zu leisten! Die Mitarbeiter und Führungskräfte der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg haben sich dazu ein Unternehmensleitbild gegeben. Darin sind verbindlich für alle Mitarbeiter und für den Vorstand Unternehmensziele, Aufgaben zur Erreichung dieser Ziele sowie Verhaltensgrundsätze in der Arbeit nach innen und außen festgeschrieben.

Worin besteht nun der Vorteil des Wohnens in Genossenschaften? Das Genossenschaftsrecht schützt das Wohnen besser als das normale Mietrecht. Als Genossenschaftler ist man sozusagen "Mieter im eigenen Haus". Das gibt nicht nur ein Gefühl der Sicherheit nach Außen, sondern verschafft auch, bei Einhaltung aller mietvertraglichen Vereinbarungen, ein lebenslanges Wohnrecht. Andererseits kann man seinen Mietvertrag normal kündigen. Das eingezahlte Guthaben wird zurückgezahlt, wenn die Mitgliedschaft gekündigt wurde und die Kündigungszeit abgelaufen ist. Wichtig ist vor allem jedoch: Wohnungen sind bei Genossenschaften keine Spekulationsobjekte. Das bedeutet wirtschaftlich angemessene Mieten, hohe Investitionen in die Erhaltung der Wohnungen, in Gemeinschaftseinrichtungen und auch in den Neubau. Sämtliche Einnahmen aus der Vermietung werden in das genossenschaftliche Vermögen investiert, ohne daß Gewinne für einzelne Immobilienbesitzer entstehen.

Genossenschaftliches Denken ist auf folgenden Säulen aufgebaut: Selbsthilfe, Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Für den Bestand dieser Säulen ist ein Miteinander aller Mitglieder und Mitarbeiter unumgänglich. Es ist auch notwendig, Gemeinsinn und Zusammengehörigkeitsgefühl zu erhalten und wieder neu zu beleben. Die Vergabepraxis für Wohnungen in der DDR und die in der Folge zum Teil unfreiwillig erworbenen Mitgliedschaften von Ende der 60er Jahre bis 1990 haben den Genossenschaftsgedanken zum Teil erheblich beschädigt.
« Zurück Weiter »